Die Idee von Yoga im öffentlichen Raum zieht durchs Land. Letztes Wochenende erreichte sie dann auch Köln! Es war ein Wochenende ganz im Sinne der nachhaltigen Events. Angefangen von der Socialbar Köln, einem Netzwerktreffen für engagierte Akteure und Social Media Experten, bei dem am Freitag Abend den 23. September vier Speaker ihre Projekte unter dem Motto „Marken und Geschichten“ im betahaus vorstellten. Mit dabei auch Christoph Harrach, Gründer von KarmaKonsum und der Initiative YogaMob. Anschaulich schildert er den etwa 100 Gästen die Entstehung beider Initiativen und blickt zusammen mit Ihnen hinter die Kulissen.
Am darauffolgenden Samstag den 24. September, wurde dann Gesagte dann praktisch umgesetzt. Die Initiatoren der ökoRAUSCH Messe waren ganz angetan von der Idee den YogaMob nach Köln zu holen und damit gemeinsam auf den bewussten Umgang mit unseren Mitmenschen und unserer Natur aufmerksam zu machen. Wie die ausstellenden Designer und Akteure der ökoRAUSCH, setzt auch Christoph Harrach für diese Yogastunde den Fokus auf den bewussten Umgang mit unserer Umwelt. Nicht besser hätte da der Platz vor dem Barthonia-Forum passen können, so mitten im Leben von Köln Ehrenfeld.
Etwa eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn um 16 Uhr, finden sich die ersten Yogainteressierten ein. Der graue Vorplatz füllt sich nach und nach mit bunten Yogamatten. Dank der herzlichen Unterstützung von Anja und Katharina von Ashtanga Connection haben wir einige freie Yogamatten zur Verfügung, die wir spontanen Entscheidern und neugierigen Einsteigern zum mitmachen anbieten. Punkt 16 Uhr sitzen etwa 35 Teilnehmer aufrecht auf ihrer Matte, blicken aufmerksam geradeaus zu Christoph, der die 45-minütige Yogastunde mit einem dreifachen Om durchs Mikro eröffnet.
Von da an wird es peu à peu still auf dem Vorplatz des Barthonia-Forums. Umher stehende Passanten und Gäste der ökoRAUSCH gucken erst neugierig, tuscheln vergnügt und schauen dann doch die ganzen 45 Minuten gespannt zu. Die Yogis auf der Matte folgen Christophs Stimme von Asana zu Asana. Um dem auch visuell zu folgen, unterstützt ihn spontan Bea Bielig vorne auf der Matte, selbst Yogalehrerin aus Düsseldorf und schon beim YogaMob am Rhein dabei gewesen. Von den Sonnengrüßen über den Schulterstand zum Baum: jeder fließt mit in seinem eigenen Tempo. Die Sonne strahlt durchgehend auf uns hinab, wärmt angenehm Körper und Geist. Man könnte fast denken es wäre mitten im Sommerurlaub, so warm und entspannt ist es hier. Vergessen ist der Lärm der Strasse und die Hektik der Stadt. Für einen Moment halten wir die Zeit an, kehren ins uns und widmen unsere ganze Aufmerksamkeit den Menschen und Lebewesen, die sie nötig haben. Auch als sich am Ende der Yogastunde die Augen der Yogis wieder öffnen und die Gespräche langsam wieder aufgenommen werden, ist etwas anders als zu Anfang. Als hätten wir zusammen etwas bewegt, für diesen kurzen Moment.
Fotos zum YogaMob in Köln:
Weitere Fotos vom YogaMob in Köln findet ihr auf unserem flickr Account oder in der flickr Gruppe, offen für alle YogaMobs.























